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Filmempfehlungen

6 Jan

Die Weihnachts- und Jahreswsechselzeit bot viel Gelegenheit für gemütliche und ruhige Tage. Zeit zum Faulenzen, Freunde sehen und Spazierengehen. Und auch Zeit um ganz gemütlich einen Filmeabend zu machen. Hier möchte ich euch zwei Filme zeigen, die mir beide sehr gut gefallen haben.

My Name Is Khan handelt von einem muslimischen Inder, der Autist ist und nach Amerika zieht, um dort sein Glück zu finden. Doch zwischen ihn und sein Glück treten die Ereignisse des elften Septembers, die sein Leben grundlegend verändern. Obwohl der Film eine indische Bollywoodproduktion ist, empfand ich ihn als wenig kitschig und wenig bollywoodartig: Es gibt keine langatmigen Tanz- oder Gesangszenen wie ihn üblichen Bollywoodfilmen.

In Everybody’s Fine wartet ein Vater von vier Kindern vergeblich auf deren jährlichen Besuch an Weihnachten: Alle Vier sagen ohne Grund ab. So macht sich der Vater auf durch ganz Amerika um seine Kinder zu besuchen und herauszubekommen, was ihm verheimlicht wird.

Zweckentfremdung: Ordnungsbuch

21 Sep

Ist eure Pinnwand auch das reinste Chaos und ihr wisst nicht recht, wo ihr hin sollt mit all den wichtigen Notizzetteln, Postkarten und anderem Papierkrams? Dann habe ich hier das Richtige für euch: Ein Ordnungsbuch. Ein Ordnungsbuch bietet genügend Platz für allerlei Zettelchen und sieht dazu noch hübsch aus. Die Herstellung erfordert zwar ein wenig Geduld, ist jedoch kinderleicht. Ach ja: Materialkosten gibts auch keine, ihr braucht nur ein Buch, das ihr nicht mehr lesen wollt.

Zuerst legt ihr das Buch vor euch hin. Die untere rechte Ecke der ersten Seite wird nun zur Mitte gefaltet.

Nun ist die nächste Seite an der Reihe: Hier faltet ihr die obere rechte Ecke bis zur Mitte der Seite. Bei der nächsten Seite ist wieder die untere Ecke dran und so faltet ihr immer weiter, bis ihr am Ende des Buches angelangt seid. Dann könnt ihr das Buch zwar nicht mehr schließen, dafür gibt es nun unglaublich viele Fächer zum Aufbewahren und Sortieren eures Papierkrams.

Fröhliches Falten!

Lyrikstück

10 Sep

Vor einigen Jahren ist mir ein besonders hübscher Sinnspruch über den Weg gelaufen, wie und wo habe ich schon längst vergessen. Doch nun wurde dieser Spruch zufällig wiedergefunden und gefällt mir immer noch:

Ich liebe die Andersartigkeit der Menschen, die ihr Anderssein authentisch leben. Sich äußerlich zeigen durch Kleidung, Haartracht oder andere sichtbare Zeichen. Oder durch ihr Handeln, das sie an den Tag leben, ohne die geringsten Anzeichen der Frage: „Was mögen die anderen denken?“ Ich liebe diese Echtheit, auch wenn sie manchmal nicht in mein Bild der Welt paßt.

Geschrieben von Irina Rauthmann, einer deutschen Lyrikerin und Aphoristikerin.

Gut gegen Nordwind

10 Jul

Gestern gekauft, gestern zu Ende gelesen: Ja, so war das mit mir und „Gut gegen Nordwind“. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, denn Daniel Glattauer schreibt einfach zu herzerwärmend. Und ausdrücken kann er sich, oh làlà. Solch schöne Sprache liest man heutzutage, wie ich finde, leider viel zu selten. Und erst recht nicht in Büchern, die nur E-Mails als Textform vorweisen.

Empfehlenswert für alle Schmökerer, die nicht gern bei Nordwind schlafen, sondern lieber die Nacht durchlesen.

Fremdschmökern leicht gemacht

18 Jun

Bücher wälzen, das macht Freude.

Doch eigene Bücher wurden häufig schon so oft gelesen,  dass man lieber neue, einem noch unbekannte Literatur erkunden möchte. Leider ist der Weg zur städtischen Bibliothek meist weiter, als einen die Leselust tragen könnte. Deshalb hier nun eine Selbermach-Idee, die dem Lesefrust Abhilfe verschafft:

Warum den Flur nicht einfach in eine hauseigene Bibliothek verwandeln? Mit allerlei Lesestoff von Mitbewohnern oder Freunden wird so jeder verregnete Nachmittag zum  literarischen Vergnügen.