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The Bus Issue

5 Mrz

„Cheers!“, „Thank you!“ oder „Cheers Mate!“ tönt es aus den Mündern von Busfahrgästen aus aller Welt. Bedanken fürs Busfahren? Warum nicht, denn wer bedankt sich nicht bei einer Verkäuferin für die erteilten modischen Ratschläge, beim Metzger für das Wechselgeld oder beim Blumenladen fürs Straußbinden?

Busfahren scheint jedoch (noch) nicht überall den Status einer  standardisierten Dienstleistung inne zu haben. Wie steht es damit beispielsweise in Deutschland? Wer bedankt sich hierzulande fürs Mitnehmen beim Fahrer? Ich kann nur Einsicht in meine eigenen Busfahrerfahrungen geben und da war weder ein „Tschüss“ noch ein „Danke“ zu hören. Schade eigentlich. Denn wer freut sich nicht über ein freundliches Dankeschön?

Oh Tannenbaum!2010…

19 Dez

 

…hieß es die letzten Tage in der HfG in Karlsruhe. Denn seit Dienstag wurden in der Hochschule für Gestaltung allerlei Tannenbaumkreationen ausgestellt. Leider habe ich es nicht früher geschafft, die Ausstellung anzukündigen… Denn heute schließt sie schon wieder ihre festlichen Pforten. Aber vielleicht freut sich ja der ein oder andere auch über ein paar Rückblicke:
Favorisiert wurde von mir persönlich der Kressmastree, besonders, weil zu Beginn der Ausstellung die Kresse noch fresh war. Um die Fotoauswahl zu ergänzen, noch ein paar Tannenbaumkunstwerke in schriftlicher Form: Ein gut gegarter Tannenbaum in einer Mikrowelle,  ein Schokobrunnen mit grüner „Schokolade“, ein Tannenbaum aus Kaugummis, einer auf einem Karlsruher Stadtplan und ein hirschiger Baum bildeten weitere Highlights.  Schön wars!

Gießt ihr eure Pflanzen auch immer mit Pfandflaschen?

15 Jun

Schon wieder lässt meine eigentlich ursprünglich hübsche Calla ihre Blätter hängen. Unweigerlich kommt bei mir die Frage auf: Wieso eigentlich? Umsorge ich sie nicht genug, braucht sie doch mehr Sonne oder liegt es an meinem eher roten Daumen? Eigentlich ist es doch gemein: Ich mache mir stets Gedanken über dieses kleine Gewächs und im Gegenzug bereitet es mir nur Kummer. Als ich die Calla vor ein paar Tagen gießen wollte , entdeckte ich ein paar halbleere Pfandflaschen, die es schnell zu leeren galt: Pfandgeld ist stets eine überraschende und daher mich fröhlich stimmende Einnahmequelle. Wie toll, dass Callas Erde so ausgetrocknet ist, dann kann ich gleich ein paar Wasserreste auf einmal aufbrauchen!

Doch die Flaschenleeraktion erfreute anscheinend nur mich und weniger meine grüne Freundin. Mag sie kein Wasser mehr? Hätte ich doch, wie häufig geraten, mit ihr sprechen sollen? Nach langem Recherchieren stieß ich auf Folgendes:

Ständig sehr reichlich gießen! Die Zimmer-Calla gehört zu den wenigen Pflanzen, deren Wurzeln während des Wachstums keinesfalls austrocknen dürfen, und bei der man während der Vegetationsperiode sogar das Wasser im Untersetzer stehen lassen kann.

Eigentlich hätte meine Pfandflaschenleeraktion doch somit Gutes bei meiner Calla bewirken müssen… Etwas verwirrt nehme ich zur Kenntnis, dass ich wohl eine Calla mit ganz besonderen Bedürfnissen ergattert habe. Auch schön.Nur die Pfandflaschen, die bleiben in Zukunft wohl eher länger halbvoll.